Eure Lieblingsphase - Die Geschichte der drei Fragezeichen -

Hier ist der Platz für alles, was sonst keine passende Kategorie findet – oder wenn ihr unsicher seid, wohin es gehört. Wir verschieben es bei Bedarf.

Was ist eure Lieblingsphase der Serie (Drei Fragezeichen)

- Die "Klassiker" (1-46)
1
50%
- Die Frühklassiker (1-33)
1
50%
- Die Spätklassiker (34-46)
0
Keine Stimmen
- Die Hardcore-Puristen-Klassiker (alles von Robert Arthur aka nur die ersten zehn Bände bzw. deren Hörspielumsetzungen)
0
Keine Stimmen
- Die Crimebusters (47-56)
0
Keine Stimmen
- Die BJHW-Phase (57-72)
0
Keine Stimmen
- Die erste "deutsche" Phase (73-100)
0
Keine Stimmen
- Die zweite deutsche Phase (101-heute)
0
Keine Stimmen
 
Insgesamt abgegebene Stimmen: 2

danielcc
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Re: Eure Lieblingsphase

Beitrag von danielcc »

In meiner Aufzählung habe ich auch "Nacht in Angst" vergessen. Ist zwar eher eine Mischung aus Die Hard und Nachts im Museum aber dennoch total spannend und witzig
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Perry Clifton
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Re: Eure Lieblingsphase

Beitrag von Perry Clifton »

Jamie Allison hat geschrieben: 19.03.2024, 11:15In den Frühklassikern war Kalifornien das entfernte, mystische Reich...
danielcc hat geschrieben: 19.03.2024, 16:15 Die späten Klassiker etc. zeichnen eher ein realistisches Bild von Kalifornien, und zudem eher ein authentisches Bild von der Welt und den Menschen darin.
Ich gehe bei euren Gedanken vollkommen mit und die generellen Beobachtungen teile ich auch :-)

Darüber hinausgehend habe ich allerdings schon lange so einige Gedanken bezüglich des Aspektes, dass das "alte" Kalifornien in den Klassikern zwar nicht hundertprozentig realistisch ist, allerdings doch wesentlich realistischer als man heute meinen könnte. Besonders, je weiter man selbst zeitmäßig davon weg ist. Irgendwann finde ich noch ein Thema, wo ich das alles mal bündeln und abladen kann :-D ;-)

Aber für das Thema hier bin ich komplett bei euch :::daumenhoch:::
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Re: Eure Lieblingsphase

Beitrag von JimBernardi »

Jamie Allison hat geschrieben: 19.03.2024, 11:15
Perry Clifton hat geschrieben: 18.03.2024, 18:05 Ich meine, die Klassiker hatten natürlich auch Kalifornien-Atmo, nur eine "ältere" ;-)
Ich glaube, das ist hier der Kasus knacktus. ;-) In den Frühklassikern war Kalifornien das entfernte, mystische Reich, in dem Leute schreiende Uhren und fahrende Drachen zusammengeschraubt, Geistererscheinungen an Wände projiziert, Papageien Rätselsprüche beigebracht, Edelklunker in Büsten versteckt, Klagelaute von sich gegeben, flammende Fußspuren hinterlassen, sich als Teufel verkleidet, Spiegelräume hochgezogen und unter Vortäuschung ihres Todes Leute aus ihrem Spukschloss vertrieben haben, und alles, was der stämmige, mit einem der berühmtesten Regisseure weltweit richtige dicke, dazu einfällt, ist im besten Falle, "Höchst sonderbar." :-D
Die Spätklassiker und Crimebusters boten ein Kalifornien mit dicken Autos, gescheiterten Schauspielkarrieren, Collegeromantik, viel Sonne, Strand und Surfen, schrulligen Sammlern, MMA, Comicmessen, Umweltskandalen und holden Damen. ;-)
Exakt. Und deshalb sind glaube ich einige Drei-???-Fans mit den Crimebustern oder den deutschen Folgen sehr unzufrieden, weil eben diese Atomsphäre der Frühklassiker abgeändert wurde. Das meine ich damit, dass man an jede Phase mit einer anderen Erwartung herangehen muss, weil die Grundatmosphäre bzw. das Grundsetting einfach ein anderes ist. Und genau deshalb funktionieren gerade für mich viele der modernen Folgen (das sind für mich die Folgen ab Folge 175 in etwa) nicht wirklich, weil die Autoren versuchen, wieder Folgen wie in den Frühklassikern zu schreiben.

Ich finde es für die Serie aber alles in allem sehr gut, dass man sich von dem Grundmotiv der Frühklassiker emanzipiert hat. Nicht nur, weil dadurch die ganzen tollen Folgen aus den Spätklassikern, Crimebustern oder den deutschen Phasen ermöglicht wurden, sondern weil das Konzept der Frühklassiker heute nicht mehr funktionieren würde, allein schon weil dafür die Stimmen der Sprecher viel zu alt wären.
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Re: Eure Lieblingsphase

Beitrag von Perry Clifton »

Sehe ich beides auch so.

Umso mehr fällt es auf, wenn man jetzt versucht, die Klassiker zu kopieren oder direkten Bezug durch wiederauftauchende Figuren usw. zu nehmen: Die Zeit der Klassiker ist vorbei. Das KANN gar nicht mehr funktionieren.

Okay, ich haue jetzt mal eine steile Aussage raus: Die Rocky Beach Crimes sind das, was die Hauptserie heute sein sollte.

Jedenfalls von der Art der Fälle her, nicht aufgrund der anderen Hauptfiguren.
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Re: Eure Lieblingsphase

Beitrag von danielcc »

ich packe das mal in diesen thread als Beispiele dafür, warum mir die frühen Klassiker so gut gefallen.
ich bin ein großer Fan von "Reduce to the max" oder "In der Kürze liegt die Würze - durch sprachliche Präzision".

Ein paar Beispiele für die gelungensten Intros der Serie.

1. "und der Teufelsberg":
"Peter, Justus und und Bob kauerten auf einem langgestreckten Bergrücken in einem abgelegenen Bereich der Mendoza Ranch nur etwa 100m landeinwärts von der Pazifikküste. Ein unheimliches Heulen erfüllte die Nacht"

Zwei Sätze! Schon kennt man Setting/Hintergrund, man erfährt das Thema des Hörspiels, und die entsprechende, unheimliche Atmosphäre ist geschaffen. Dann noch ungewöhnliche Worte wie "kauerten". Einfach Wahnsinn!

2. "und der verschwundene Schatz"
"Als in Rocky Beach eine Ausstellung kostbarer Edelsteine und Schmuckstücke stattfand, ließen die drei Detektive sich dieses Ereignis schon deshalb nicht entgehen, weil die ausgestellten Kostbarkeiten mit ungewöhnlichem Aufwand gesichert wurden."

Ein Satz! Wieder Setting/Hintergrund (hier: Rocky Beach, Museum, Ausstellung), dazu wird direkt Spannung erzeugt (Edelsteine, ungewöhnlicher Aufwand zu Sicherung... natürlich wird etwas passieren). Wieder so ein schönes Wort wie "Kostbarkeiten".


Andere Beispiele sind noch die großartigen Fingerzeige - allen voran mein Favorit aus Drachen:
"Schon wieder wird krampfhaft gehustet...."
Das tollste an diesem Hitchcock Einschub ist die Inszenierung. Francis lässt die Möwen im Hintergrund weiterlaufen während Pasetti redet, was eine ganz irrsinnige Atmosphäre erzeugt.


und im Vergleich dazu heutige Folgen:
Der monotone Milberg liest in minutenlangem Monolog den Klappentext (?) vor. Mäandernde Sätze die die Hälfte der Handlung vorwegnehmen und dabei dennoch Null Atmosphäre oder Spannung erzeugen. Im Grunde schon der Ursprung für eines der Grundübel der heutigen Hörspiele: Die Wiederholung! Was Milberg vorliest, wird ja danach alles im Hörspiel wiederholt. Vermutlich hat man erkannt, dass die Hörspiele zu lang und zu kompliziert sind, und anstatt dieses Übel bei der Wurzel zu packen, ist man auf die grandiose Idee gekommen, den Hörern alles schon mal vorab zu erzählen... Supi!
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Re: Eure Lieblingsphase

Beitrag von Perry Clifton »

Könnte nicht noch mehr zustimmen, als ich es tue :::DD::: :::OxO:::
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Re: Eure Lieblingsphase - Die Geschichte der drei Fragezeichen -

Beitrag von Stielke »

Ich bin gerade auf ein Video bei YouTube gestoßen, das die Geschichte der drei Fragezeichen behandelt. Ich muss sagen, ich stimme nicht immer mit allem überein, was im Video gesagt wird, aber im Großen und Ganzen wird das gehalten, was im Titel versprochen wird. Hier im Board haben wir auch schon Beiträge zu dem Thema. Schaut es euch an. Insbesondere zum Verlauf der Serie und den verschiedenen Epochen, die angesprochen werden:

Die Klassiker
Die Crimebuster
Die Brigitte Johanna Henkel-Waidhofer (Area)
Triumvirat
Die Neuzeit
Die Zukunft der drei Fragezeichen

Ich finde, das Thema ist lohnenswert, um es noch einmal in das Portal zu holen.
Außerdem habe ich eine Umfrage erstellt: Welche "Area" ist eure Lieblingszeit? Was davon hat euch am besten gefallen und warum?"
(Die Umfrage ist im Startbeitrag, Zentrale hat ihn angepasst. -Ich hoffe das ist OK, Perry?)

Hier erscheint normalerweise ein Video von YouTube. Bitte wende dich an einen Administrator.
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Re: Eure Lieblingsphase - Die Geschichte der drei Fragezeichen -

Beitrag von Perry Clifton »

Stielke hat geschrieben: 02.05.2024, 19:44Ich hoffe das ist OK, Perry?
Zeter und Mordio! Q_Q

(Habe mal abgestimmt :-D )

Triumvirat finde ich übrigens einen guten Namen für diese Phase ...:...
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Re: Eure Lieblingsphase - Die Geschichte der drei Fragezeichen -

Beitrag von Stielke »

Perry Clifton hat geschrieben: 02.05.2024, 19:52 Triumvirat finde ich übrigens einen guten Namen für diese Phase ...:...
Ja, klingt super, stimmt. Das hab ich .... ...#... .... aus dem Video geklaut :::yHy:::
.. egal .. ...ozo... schaut es euch auch mal an, das ist wirklich gut erklärt. Er hat auch vorsichtig geschätzt, dass es möglich wäre, dass die Hörspiele bei Folge 250 enden könnten. Er schätzt das auf etwa 2028, was jetzt auch nicht sooo unrealistisch ist.
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Re: Eure Lieblingsphase - Die Geschichte der drei Fragezeichen -

Beitrag von Perry Clifton »

Ja, das Video gibt einen ganz guten Überblick. Allerdings auch mit viel Voreingenommenheit, es ist also keineswegs neutral. Man lernt mindestens genausoviel über die persönliche Meinung des Erstellers, die man nicht immer für bare Münze nehmen sollte ;-)

Aber als Einführung in das Thema ganz gut gemacht.

Ich denke, die Stellen an denen ich persönlich Sachen anders beschreiben würde, muss ich nicht extra benennen ...III...

Nur soviel zum Beispiel: Ich denke schon, dass es sich deutlich gezeigt hat, dass die Formel länger=komplexer=besser so nicht gültig ist. Mir wäre neu, dass die Dreierbände die besten Folgen sein sollten...

Und... naja, eins doch noch. Wenn Leute mit der Triumviratsära aufgewachsen sind, okay. Wenn diese ihre Lieblingsfolgen sind, okay. Wenn sie sagen, das sind die eigentlichen Klassiker... naja, das ist einfach Quatsch. Aber ich lasse es gelten, wenn sie es als "ihre" Klassiker bezeichnen wollen. Von mir aus.

Nur eine Sache fällt mir immer wieder auf: Wenn ich eine Serie oder eine Phase einer Serie mag, dann sage ich, diese ist toll, weil sie aus den Gründen X, Y und Z gut ist. Aber Leute, die die Triumvirats-Phase bevorzugen, sagen in 75% der Fälle immer, dass die Klassiker ja auch in dem schlecht waren, wofür die Triumviratsfolgen kritisiert werden.

Die Logik dahinter soll wohl sein: Du findest meins blöd, aber deins ist genauso blöd, also musst du jetzt entweder deins auch blöd finden oder meins mögen :::oMo:::

Erstens weckt man dadurch keine Begeisterung für IRGENDETWAS, zweitens wäre die einzige Antwort darauf: "Öh... nein?" und drittens hat diese Logik einfach einen ziemlichen Knick ;-)

Trotzdem wird es gebetsmühlenartig wiederholt, genauso wie einem immer wieder "die Nostalgie" erklärt werden muss... wenn das so klar wäre, warum muss man es dann immer wieder referieren? Das ist wirklich so eine Art Narrativ, dass sich festgesetzt zu haben scheint.

Ich sage einfach generell: Lobt etwas und ich höre zu und lerne vielleicht sogar was dabei. Aber Werbung für etwas indem man etwas anderes herabsetzt? Das ist nicht nur schlechter Stil, es gibt auch Abzug auf'm Karma-Konto :-D

(Das ist übrigens eine langjährige allgemeine Beobachtung, kein Kommentar zu irgendeiner konkreten Diskussion :-) )
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Re: Eure Lieblingsphase - Die Geschichte der drei Fragezeichen -

Beitrag von Mr. Murphy »

Die neue Einteilung mit der Begrifflichkeit "Triumvirat" gefällt mir sehr gut. (Also die Einteilung an sich).
Ich habe vorhin einen alten Bekannten gesehen! Der Potter geht jetzt barfuß und im weißen Gewand ein neues Smartphone kaufen!
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